Markenaufbau – So wirst du einzigartig

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Betrachtet man heutzutage die großen Websites, Blogs, Online-Shops, Portale oder auch Youtube-Stars, dann wird man feststellen, dass sie alle eine Gemeinsamkeit besitzen: Sie sind einzigartig und genau das fasziniert die Zielgruppe. Erfolgreiche Webmaster erreichen täglich tausende Menschen und verfügen über eine enorme Anzahl an Stammlesern und das „nur“ mit Videos, Texten und Bildern?

Schaut man sich die eher unbekannten Internetpräsenzen an, dann wird man relativ schnell feststellen, dass diese auch über Videos, Texte und Bilder verfügen, allerdings nicht ansatzweise so bekannt sind wie die „Großen der Branche“. Wie kann das sein? Was machen erfolgreiche Webmaster anders, als erfolglose? Im Folgenden findest einige Tipps und Informationen, welche Faktoren heutzutage relevant sind um sich ein einzigartiges Online-Business aufzubauen.

Einzigartigkeit
Der erste Faktor erscheint trivial, allerdings gehört dieser mit zu den wichtigen Merkmalen überhaupt: „Einzigartigkeit“. Kann dein Online-Business mit anderen verglichen werden? Können deine geschriebenen Inhalte in ähnlicher Form auf einer anderen Website bzw. auf einem anderen Portal nachgelesen werden? Bietest du ein Produkt an, welches es schon auf dem Markt gibt und sogut wie keine Alleinstellungsmerkmale besitzt? Große Blogs, Portale und Online-Shops besitzen heutzutage mindestens ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, welches sie von anderen Websites unterscheidet. Dies kann eine Persönlichkeit sein, ein spezielles Thema, oder ein bestimmtes Produkt, mit dem sie sich von ihren Wettbewerbern abheben. Dabei wird die Zielgruppe meist nicht vom Content (Text, Video, Bilder etc.), oder dem Produkt an sich überzeugt, sondern eher durch die Art wie es umgesetzt wurde. Je persönlicher, spezieller und individueller die angebotenen Inhalte sind, desto einzigartiger und wertvoller sind die Inhalte.

Je einzigartiger eine Marke ist, desto mehr Stammkunden wird diese im Laufe der Zeit gewinnen können.

Möchtest du zukünftig deine eigene Marke aufbauen, dann solltest du dabei immer dein Alleinstellungsmerkmal im Fokus haben. Warum sollten deine Leser und Kunden gerade an deinen Leistungen interessiert sein? Was unterscheidet dich von deiner Konkurrenz? Ermittle deinen eigenen Wert und deine Kernkompetenzen und mach diese so transparent wie möglich. Zeige deiner Zielgruppe immer wieder, weshalb sie gerade deine Inhalte lesen und deine Produkte kaufen. So wird es dir gelingen deine Zielgruppe dauerhaft an dich zu binden.

Logo
Ein Logo sagt sehr viel über ein Unternehmen und die vorhandene Unternehmenskultur aus. Was viele Webmaster nicht wissen: Die meisten Farben, Kurven, Kanten und Motive sind meist nicht zufällig gewählt. Sie besitzen eine spezielle Bedeutung, die die Werte und die Ausrichtung des Unternehmens widerspiegeln. Möchtest du z.B. als Blogger zukünftig eher als Marke wahrgenommen werden, dann ist es wichtig, dass du ein eigenes Logo nutzt. Dein Logo muss einen hohen Wiedererkennungswert besitzen und muss deine Werte widerspiegeln. Bedenke, dass du dein Logo meist einmalig festlegst (das Logo wird sehr selten vollständig geändert), daher solltest du dir genügend Zeit nehmen das für dich perfekte Logo zu finden. Auch solltest du bei der Wahl des Logos nicht vergessen, dass dein Logo auch noch in einigen Jahren zu dir, deinem Online-Business und zu deiner Marke passen muss.

Farben und Layout
Hast du dir mal die Zeit genommen und analysiert, welche Farben und welche Layouts deine Mitbewerber wählten? Hast du dich bei der Umsetzung deiner Internetpräsenz daran orientiert, oder hast du dich für einen ganz anderen Weg entschieden? Wenn du dich daran orientiert haben solltest „weil bestimmte Farben z.B. in der Branche so üblich sind“, dann solltest du dir die Frage stellen, ob das wirklich sinnvoll war. Wenn du nicht dafür sorgst, dass deine Internetpräsenz, deine Dienstleistungen und Produkte in Erinnerung bleiben, dann wirst du sehr schnell feststellen müssen, dass der Wettbewerb enormen Einfluss auf deinen geschäftlichen Erfolg haben wird.

Je mehr du dich anpasst, desto leichter wirst du übersehen und gerätst in Vergessenheit.

Mit Farben und der Wahl deines Layouts werden dir gleich mehrere Möglichkeiten gegeben, wie du dich von deinen Wettbewerbern abheben kannst. Wer sagt denn, dass du nicht eine ganz andere Farbe wählen kannst, als andere? Je mehr du dich anpasst, desto ersetzbarer wirst du.

Selbstverwirklichung
Deine Internetseite, dein Blog, dein Online Shop bzw. deine Marke bieten dir die Möglichkeit dich selbst zu verwirklichen. Wenn du dich wirklich selber verwirklichen möchtest, dann solltest du darauf achten, dass du nicht anfängst dich an anderen zu orientieren. In dem Moment, in dem du anfängst dich an anderen zu orientieren, nimmst du dir Kreativität und möglicherweise auch deinen Online-Erfolg. Je mehr du dich selbst verwirklichst, desto höher ist die Chance, dass deine Leser bzw. Kunden zu Stammkunden werden, schließlich überzeugst du durch dein spezielles Angebot, deine besondere Art und deine persönliche Note und nicht durch Standards, die es in ähnlicher Form auch bei anderen Wettbewerben zu finden gibt.


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Assoziationen
Wenn du an eine bekannte Marke denkst, was fällt dir dann zu dieser ein? Welche Gefühle werden geweckt und welche Bilder verbindest du mit dieser? Wenn du jetzt wirklich an eine Marke denkst und du merkst, dass du tatsächlich etwas mit ihr verbindest, dann liegt das nicht nur daran, dass das Unternehmen gutes Marketing betrieben hat, sondern dass das erfolgreiche Branding dazu geführt hat, dass du die Marke mit positiven Eigenschaften verbindest. Die Marke steht für etwas und die Konsumenten (in dem Fall wir) assoziieren etwas mit dieser. Möchtest du dir eine Marke aufbauen, dann solltest du an genau dieses Assoziationsmuster denken.

Hochwertige und anerkannte Marken stehen für Werte, daher ist es wichtig, dass auch du Werte für deine Marke bzw. dein Online-Business Werte festlegst. Du hast auf die Wahrnehmung deiner Marke großen Einfluss, schließlich liegt es an dir diese Werte zu definieren und über beispielsweise Werbung deiner Zielgruppe zu übermitteln. Es spricht nichts dagegen eine Umfrage durchzuführen, welche Werte und Gefühle deine Zielgruppe mit deiner bereits vorhandenen Marke verbindet. Je mehr du über die vorhandenen Assoziationen weißt, desto leichter wird es dir fallen festzustellen, wo es noch Optimierungspotenziale gibt und an welchen Stellen du noch nicht transparent genug bist.

Branding
Wenn von „Markenaufbau“ und „Einzigartigkeit“ gesprochen wird, dann darf auch das „Branding“ nicht fehlen. Mit Hilfe von „Branding“ schaffst du es nicht nur deine vorhandenen (Online)-Inhalte, Dienstleistungen und Kernkompetenzen mit deiner Marke zu verbinden, sondern du schaffst auch wichtige Wiedererkennungswerte, die dir zukünftig dabei helfen werden, deine Zielgruppe zu binden und deinem Online-Business eine Struktur zu geben. Zeige deinen Lesern und deinen Kunden, dass die hochwertigen Inhalte, die sie lesen, hören bzw. sich vielleicht sogar auch als Video anschauen, zu dir und deiner Marke gehören! Nutze das Branding um wichtige Assoziationen zu schaffen, die dir zukünftig dabei helfen werden Alleinstellungsmerkmale aufzubauen.

Besonders wichtig:
Bevor du zukünftig eigene Artikel veröffentlichst, kostenlose eBooks anbietest, ein neues Video auf beispielsweise Youtube hochlädst, ein neues Titelbild auf deiner Facebook-Seite einstellst etc. – vergisst dabei nie das Branding! Zeige deiner Zielgruppe und deinen Neukunden, dass es sich bei diesen Inhalten um deine Inhalte handelt, die deiner Marke zugeordnet werden. Vergiss nie, dass du zwar selbst die Werte deiner Marke festlegen kannst, du diese aber auch nach Außen über deine Inhalte transportiert musst. Je gezielter du deine Inhalte nutzt um deine Marke zu definieren, desto leichter hat es auch deine Zielgruppe dich thematisch einzuordnen.

Ein sehr einfaches Beispiel:
Du bist Foodblogger und betreibst einen Blog zum Thema „Vegane Küche“. Es gibt mittlerweile sehr viele Foodblogs und Websites, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen, wieso sollten sich daher User gerade für deinen Food-Blog entscheiden? Einer der größten Fehler, die du in diesem Fall machen kannst, lautet: „Dich als Webmaster eines Food-Blogs zu definieren“.

Natürlich bist du genau das, aber es fehlt bei dieser Definition ein sehr wichtiger Zusatz, der deine Inhalte und deine Kernkompetenzen noch präziser definiert. Du bist: „Webmaster eines Food-Blogs zum Thema „Vegane Küche“. Dieser Zusatz ist sehr entscheidend, schließlich macht es einen großen Unterschied aus, ob du „allgemeiner Foodblogger“ bist, oder ob du einen thematischen Schwerpunkt besitzt. Wenn du nun noch ein passendes Logo besitzt (welches die „Vergane Küche“ symbolisiert) und deine Inhalte, dein Layout und viele weitere Branding-Werkzeuge deinen Lesern signalisieren, dass du einen sehr speziellen Foodblog betreibst, dann wirst du es zukünftig wesentlich leichter haben auf diesem Markt Fuß zu fassen und neue Leser zu gewinnen.

Fazit
Je präziser du dein Online-Business definierst und je klarer du eigene Werte festlegst, umso leichter kannst du dir eine eigene Marke aufbauen. Nutze deine vorhandenen Möglichkeiten um deiner Zielgruppe diese wichtigen Werte zu vermitteln und sie wird zukünftig verstehen, welche Erwartungen sie an dich und dein Business haben kann und vor allem auch wie sie von diesem profitieren kann.

Kevin Jackowski

Kevin Jackowski

Kevin Jackowski ist Online Marketing Experte und Gründer des Portals OnlineMarketingEinstieg.de. Er ist Fachautor, Mitglied im XOVI Expertenrat, Speaker und hält eigene SEO Seminare.
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